Mathias Reim Westfalenhalle

Am 23. Juli startete Mathias Reim seine Open Air Tour „Phönix“ in Kamenz und diese ging am 03.September in der Berliner Wuhlheide zu ende.Das gestrige Auftakt Konzert in Dortmund, in der Westfalenhalle eröffnet die „Phönix – Live 2016“ Tour die bis Januar in mehreren Städten, unteranderem Köln, Bochum, Leipzig, Stuttgart, Erfurt, Frankfurt sowie Rostock und noch vielen mehr, aufgeführt wird. Da hat er sich aber, nach seiner Krankheit im Jahr 2015, die Ihn gezeichnet hat, richtig viel vorgenommen. Die Krankheit (2 Leistenbrüche und Herzmuskelendzündung) gab ihm letztendlich auch den Anlass über das Leben und die Musik viel nachzudenken. Nach der Krankheit fühlte er sich wie neugeboren und deshalb nannte er das neuste Album „Phönix“, erschienen am 15.04.2016 und erstmals bei RCA Sony produziert, nach dem Drachenvogel der verbrennt und immer wieder neugeboren wird. Viele verschiedene Themen behandelt Mathias Reim in seinen neuen Songs die er mit enormer Leistung auf der Bühne präsentierte. Mit der melancholischen Rock-Ballade „Zu früh um zu gehen“ verarbeitet er den Moment seiner schweren Erkrankung. Mit diesem Lied beschloss Mathias Reim sein Leben zu ändern. Den Erfolg seine Veränderung kann man hier leicht spüren. Seine ruhige Seite zeigt er bei dem Lied „3 Akkorde und die Wahrheit“ in der Ballade sucht er nach dem Sinn des Lebens, mit der E-Gitarre und seine Stimme zeigt er eindrucksvoll die Vielfalt seiner markanten Stimme. Mit dem Lied „Asyl im Paradies“, eine rockige Ballade, nimmt er ein aktuelles politisches Thema in das Repertoire mit auf. Die neuen Songs luden beim Konzert in Dortmund zum Träumen, nachdenken, aber auch zum Rocken und Tanzen ein. Natürlich hat er auch ein paar alte Songs gespielt. Mittlerweiler hat er bereits 16 Alben sowie 4 Greatest Hits Alben und 2 Live Alben veröffentlicht. Das Publikum, was altersmäßig sehr breit gefächert war, hatte sichtlich mit Begeisterung gefeiert und abgetanzt.

 

Besondere Highlight war als er mit seinen Musikern sich auf Barhockern im Halbkreis formieret hat und ein paar Lieder Unplugged präsentiert hat. Es entsandt eine melancholische Atmosphäre in der ganzen Halle, wo etwa 3000 Fans sichtlich hin und weg waren. Lieder wie „Rock`n Roll“ und „Im Himmel geht es weiter“ sowie „Ganz egal“ wurden mit gesungen und gefeiert.

Nach etwas über 2 Stunden schien alles vorbei zu sein, aber das Publikum war völlig aus dem Häuschen und hat die Gruppe mit lautstarken „Zugabe“ rufen wieder auf die Bühne geholt.

Bei der Zugabe mit 3 Liedern „Träumer“ was 2006 erstmals auf dem Album „Deja vu-Reim“ erschien, sowie „Rampenlicht“ was bereits mit seinem 2-ten Album „Reim 2“ und natürlich als letztes sein Mega Erfolgslied, was ihn eigentlich erstmals nach oben und an die Charts spitze im Jahr 1990 katapultiert hat. Jetzt hat auch der letzte hartnäckige Sitzplatzkarten Besitzer nichts mehr auf den Stühlen gehalten. Gefühlt, tanzten und sagen jetzt alle Besucher in der Westfalenhalle mit.

Alles in einem ein gelungener Konzertauftakt in Dortmund in der Altwürdigen Westfallenhalle.

ASP Feuertal Festival

Alexander „Asp“ Spreng und Matthias „Matze“ Ambré (ehemaliges Mitglied der Frankfurter Band Gabi Mohnbrot) gründeten die Band im Sommer 1999 „in einer von Hessens schöneren Apfelweinkneipen“nach längerem Erfahrungs- und Meinungsaustausch und der Auflösung der jeweiligen früheren Bands. Der Bandname ist gleichzeitig Spitz- und Rufname des Sängers. Da die von ihm kreierte literarische Figur zentraler Bestandteil der folgenden Veröffentlichungen sein sollte, lag diese Entscheidung nahe. Zur Unterscheidung zwischen Band und Sänger schreibt man heute erstere komplett in Großbuchstaben. Zu dieser Zeit entwarf Spreng auch das bis heute verwendete Bandlogo. Die erste Homepage der Band gestaltete Ex-Gabi-Mohnbrot-Mitglied und späterer ASP-Bassist, Andreas „Tossi“ Gross.

Die erste Demo-CD entstand unter recht improvisierten Bedingungen in der Wohnung des späteren ASP-Schlagzeugers Oliver „Himmi“ Himmighoffen, der ebenfalls früher Mitglied von Gabi Mohnbrot war. Die Musik wurde von den Szene-DJs und deren Hörern aus der Umgebung positiv aufgenommen, Zusagen von Plattenfirmen blieben jedoch zunächst aus. Live-Auftritte waren

nach ausgiebiger Banderfahrung beider Mitglieder zunächst nicht geplant.

Faun Feuertal Festival

FAUN sind eine der weltweit führenden Bands für die Verschmelzung von alten Klängen mit moderner Musik und haben mittlerweile 8 CDs und 2 DVDs veröffentlicht. FAUN waren bereits 3 mal für den Echo, den grössten deutschen Musikpreis nominiert. Ihre CD „Von den Elben“ hat Platinstatus erreicht und war 4 Wochen auf Platz 7 der deutschen Albumcharts, das letzte Album der Band „Luna“ erreichte sogar Platz 4 der Albumcharts. FAUN haben weltweit mehr wie 800 Konzerte gespielt und sind momentan mit verschiedenen Konzertprogrammen auf Tour. u.a. mit einem bestuhlten Program für Theater und klassische Konzertsäle, als auch mit einer mitreissenden Festivalshow.